Mittwoch, 10. Februar 2010
Hallo, liebe Mitdenker
Bis dahin kann ich nur empfehlen sich auf Blogs wie
www.therealstories.wordpress.com
kritisch zu informieren.
Einiges steht jedoch für mich fest:
- Soziale Systeme können in dieser Größernordnung nicht funktionieren!
- Das System muss sich, für metaphysische Gültigkeit nach Individualität richten, und nicht Individualität nach System.
- Sicherheit kann nur gefordert werden, unter dem Aspekt, jede individuelle Freiheit aufzugeben.
Ich werde mich so schnell wie möglich an die Arbeit machen und versuchen, brauchbare Quellen und Ergebnisse heranzuziehen um einen wissenschaftlich relevanten Artikel zu verfassen.
In sofern, immer schön informieren!
Phil
Donnerstag, 28. Januar 2010
Du, bist Terrorist!!!
Bleibt die Frage offen, wann werden Bürger verfolgt und vielleicht auch interniert, sollten sie abweichende Meinungen zum vorgegebenen Mainstream haben.
Dank Lissaboner Vertrag ist es ausländischen Polizei- und Streitkräften gestattet auf europäische Bürger das Feuer auch im Ausland zu eröffnen.
Die Soldaten können zur Wahrung europäischer Interessen überall auf der Welt eingesetzt werden.
Lissaboner Vertrag bei der Landesmedienzentrale für politische Bildung bestellen.
George Orwell scheint mit seinem Roman 1984 nicht so ganz daneben zu liegen.
Den Film gibts auch hier:
Samstag, 9. Januar 2010
Kurzprosa von Philipp Schwenker
Ich hatte einen neuen Patienten. Seit einigen Wochen ist Markus C. mit Depressionen im Anfangsstadium zu mir gekommen. Hauptsächlich exogener Natur. Er war stämmig gebaut, fein gekleidet, meist mit Hut und Krawatte, wobei Ich mich immer fragte wieso, da er sowie so nur auf meiner Couch Platz nahm um seinen Problemen Luft zu machen. Es schien mir schon ein wenig frech, als er einmal behauptete, meine Couch sei unbequem, wo er doch in seinem Sakko dalag.
Er erzählte immer von seinem Beruf und seinem geschäftlichen Umfeld, was soweit ich es mir vorstellen kann, der Auslöser seiner Depression war. Er war in seiner Firma ziemlich hoch angestellt und gerade in diesen Tagen muss es sehr schwer gewesen sein, da die Wirtschaft wie sie wissen immer schwankt und von einem auf den anderen Tag neue Arbeitslosigkeit schafft. Er war zwar nicht direkt betroffen, allerdings hatte er erwähnt, dass er seinen zweiten Porsche versetzten musste, da ihm die Spritpreise zu hoch waren. Dass machte ihn teilweise ziemlich fertig, weil es eines seiner Lieblingsautos war. Er erzählte auch oft von seinen Spritztouren die ihm den Alltag etwas leichter machten. Was ich allerdings etwas übertrieben fand, waren seine Beschwerden über die steigenden Milchpreise, wo er doch so viel verdiente. Aber irgendwie verstehe ich es, da er auch von der Firma aus auf einen Teil seines Gehalts verzichten musste. Sie wissen ja wie die Managergehälter derzeit sinken. Das machte ihm ziemlich zu schaffen.
Er berichtete auch von seiner geschäftlichen Belastung. Viele Stellen wurden gestrichen und er war schließlich der, der es den unteren Angestellten beibringen musste. Scheinbar empfand er das teilweise als Mobbing, obwohl es sein Job war.
Er hatte schon einige Probleme aber dass er sich das Leben nimmt hätte ich nicht vermutet.
Aber bitte verschweigen sie seine Steuerhinterziehung wenn Sie den Artikel für ihr Wirtschaftsblatt schreiben.
Samstag, 12. Dezember 2009
Was wir machen, und wieso
Wer bin ich und wieso bin ich? Wer philosophisch veranlagt ist wird sich mit einer solchen Fragestellung auseinandergesetzt haben, wenn auch nur unterbewusst. Leider gibt es nur noch wenige die sich mit der Frage beschäftigen, da die Konsumgesellschaft und das institutionelle Regime uns die Antwort vorschreibt. Allerdings ist jede kollektive Antwort, sprich die Vorgabe wer wir sind, was unsere Berufung ist, etc. in jedem Fall falsch!
Seit jeher sind Gesellschaftsforscher, bei dem Versuch den Menschen zu kategorisieren gescheitert. Das Resultat ist unausweichlich Revolution, da eine kategorisierte Gesellschaft als oberstes Gut weder Freiheit noch Moral beinhalten muss, sondern lediglich einem autoritären Zwang zu folgen hat, um zu funktionieren. Der sich wiederrum in Form eines Gesetzes darstellt, das versucht die Kontrolle des einzelnen, in Bezug auf das Gemeinwohl, aufrecht zu erhalten. Man muss jedoch bedenken, dass ein Gesetz kein Problem löst, sondern einzig und allein versucht die Symptome zu behandeln. Wenn Jugendliche sich betrinken, asozial verhalten und so die Gewaltdelikte steigen, verbietet der Staat den Alkohol, anstatt durch soziale Einrichtungen versucht die Wurzel der Gewalt einzudämmen. Der Mensch ist allerdings ein Wesen, das bedingungslos nach seiner individuellen Freiheit strebt, was Kant in der “Grundlegung der Metaphysik der Sitten“ vorgibt, was bedeutet:
wenn jedes kollektive Gesetz die Freiheit des einzelnen einschränkt und jedes Individuum nach Freiheit strebt, steht der Staat in Kontrast zum Bürger. Es muss also ein Gleichgewicht herrschen, das dem Bürger die individuelle Sicherheit der Rechte garantiert und gleichzeitig die Freiheit aufrecht erhält. Alles andere verläuft sich in Chaos. Für Menschen, die rational und autonom ihr Geschehen kritisieren und Teilnahme über ihr Schicksal verlangen, basieren auf ethischen Grundwerten, ist das ganze System der Institutionellen Kontrolle von Vorteil, da nicht nur die Institution uns kontrolliert, sondern vor allem wir die Institution. Jedoch sind wir durch unser abgestumpftes verhalten, aufgrund von sozialen Missständen psychischer und physischer Natur, dermaßen blind und heteronom, dass alles was uns als Autorität gegenübersteht, für uns zu einem Manifest der metaphysischen Gesetze wird.
Was darf uns kontrollieren? – nur etwas über das wir die Kontrolle haben!
Der Staat ist nicht die einzige Institution die Macht über uns auswirkt. Wer hat schon einmal genauer über die Schule nachgedacht? Wieso wir teilnehmen und vor allem an was wir teilnehmen?
Die schulische Bildung ist gleichzusetzen mit einer Ausbildung der geistigen Fähigkeiten, die allerdings aufgrund von relativen Idealen entartet ist.
Bildung ist späteres Einkommen. Richtig? Wir kennen genug Fälle, die das einstimmig wiederlegen, denn nur zeitgemäße Bildung in den richtigen Kategorien (ich möchte hier auf Kurse verweisen die rein naturwissenschaftliche oder wirtschaftswissenschaftliche Relevanz aufweisen, da sie unabdingliche für die Industrie sind) ermöglicht ,,Reichtum“. Das wir die Kontrolle über unsere Bildung verloren haben steht außer Frage, da der Staat das für uns übernimmt und nur eine sozial privilegierte Schicht innerhalb von Privatschule ihren Bildungsweg bewusst und uneingeschränkt beeinflusst. Andernfalls ist es uns als Individuum fast nicht möglich unsere Bildung zu bestimmen. Jeder potenziell gewinnbringende Bildungsweg steht unter der Bedingung sich einer Autorität zu unterwerfen die auf kollektive Ausbildung abzielt. So wird schon in der Grundschule der Mensch auf sein Potential in ökonomisch profitablen Stellungen reduziert und selektiert. Das alles dient dem Zweck den Staat und die Gesellschaft wirtschaftlich aufrecht zu erhalten und vergisst dabei ethisches Pflichtbewusstsein. Das Skurrile ist allerdings, dass es keine Verschwörung oder Unterorganisation ist die uns so kontrolliert sondern alles vor unseren Augen abläuft, wir es nur nicht verstehen oder verstehen wollen. So wird in VBRW, BWL oder VWL komplett auf eine metaphysische Obrigkeit verzichtet und nur das Ideal eines Ökonomen verfolgt: maximaler Gewinn. Zugleich funktionieren die meisten Bildungseinrichtungen und Normen nur in Relativität. Das heißt: wir müssen vorgegebene Thematiken studieren, nicht weil sie einer Ausprägung relevanter Fähigkeiten helfen, sondern weil andere die gleichen Thematiken unter gleicher Bedingung studieren. Wir nehmen an einem Bildungswettbewerb teil, der oftmals keinen lukrativen Vorteil verspricht, ohne es zu merken.
Das ganze aus dem einen Grund, dass wir im kapitalistischen Konkurrenzkampf der sich Leben nennt bestehen sollen.
Verinnerlicht man so etwas ist man im ersten Moment schockiert oder verwundert. „Das bin nicht ich, der das macht“, sagt man sich. In Wirklichkeit existiert dieses Szenario nur, weil wir nach dem allgemeinen Ideal streben: Mehr ist besser.
Unsere Konsumsucht treibt uns in einen Zyklus aus dem es nur schwer ist auszubrechen, da man reflektiv handeln und manchmal einem Luxus entsagen müsste. Das alles ist durch die Wirtschaft und Politik so verstrickt, dass es nahezu unmöglich ist aus diesem Gesellschaftssystem auszubrechen. Sehr schön wird dieses Prinzip in den Filmen ,,Zeitgeist“ und ,,Zeitgeist – Addendum“ dargestellt.
Die letzte Frage ist nur, von wem eine Initiative ausgehen muss.
Sie muss von jedem einzelnen ausgehen! Wir können nicht länger zusehen und schlichtweg ,,ertragen“ was über unseren Köpfen stattfindet. Politik, Lobbyismus, Kapitalismus und andere Institutionen die Einfluss auf unser Leben nehmen müssen für uns transparent und kritisierbar sein. Denn durch Skrupel, falsche Ideale und selbstverschuldete Unmündigkeit wird alles was der Mensch für sich erarbeitet hat eine Farce. Wir sind seit unserer Geburt verpflichtet für Moral und Recht zu ,,kämpfen“, auch wenn es pazifistischer Natur ist. Jeder muss sich entscheiden ob er als heteronomes Wesen seinen Alltag unter kontraproduktiven Normen an sich vorbeiziehen lässt, oder sich für eine bessere Welt engagiert.
Wir müssen uns nur fragen, ob Autorität Wahrheit, oder Wahrheit Autorität ist.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Sapere Aude?
Sapere aude?
– Kurzprosa von Philipp Schwenker
Oft saß ich zu Hause und dachte nach. Nicht aus Spaß, weil ich das Träumen liebte – es waren Bücher die ich hätte füllen können mit meinen Gedanken. Teilweise intelligente.
Der Gedanke über ein richtig oder falsch, die Erkenntnis an sich, hatte mich schon immer fasziniert. Aber noch nie so, wie in der Zeit vor meinem Abschluss.
Ich weiß, es klingt lediglich aufrührerisch und wenn man so will angeberisch, aber ich war damals der Meinung, alles was eine Theorie erstellt, erschüttert sie genau so. Actio = Reactio, einfache Physik.
Meine Nerven hingen an einer Form der Theorie besonders: Kunst.
Wann immer ein Gemälde oder Gedicht in reine Zahlen und variablen gefasst wurde, hatte ich etwas daran auszusetzen. Im Nachhinein bin ich froh es aufgegeben zu haben.
Ich wagte es die Logik der Lehrer anzuzweifeln, weil etwas mehrfach interpretierbar ist und der Horizont der Prüfungen nicht größer sei als der Durchmesser des Stifts mit dem sie korrigiert wurden.
Es war ihnen nicht zu verübeln dass sie mich mehrfach mit Zusatzaufgaben belohnten, für den ,,Blödsinn“ den ich doch verbreitete. Ich denke die Herren und Damen Pädagogen hätten es weniger ernst genommen, wenn ich nicht argumentativ vorgegangen wäre, sondern wie, die übrigen meine Gedanken einfach in den leeren Raum gerufen hätte.
Was ich damals für eine Begabung hielt – die Fähigkeit mich auf angemessenem Niveau zu unterhalten - war insofern eigentlich eine Last, die meine Karriere hemmte.

Es war immer ein Traum Journalist oder freier Schriftsteller zu sein, die Welt zu verändern – die Welt zu verbessern. Jedoch waren meine Lehrer der Ansicht, es brauche keine weiteren Idealisten, da die Welt seit dem 18. Jahrhundert schließlich aufgeklärt ist.
Da es allgemein bekannt ist dass Lehrer alles besser wissen, verhielt ich mich so, dass meine Theorien, über die Möglichkeit des richtigen innerhalb der Kunst, meist nicht mehr Gewicht hatten als ein schlichter Kommentar. Für manche, besonders belustigte Mitschüler, die sich über die Entrüstung des Lehrers freuten, war es vielleicht Verschwendung eine mögliche Diskussion im Keim zu ersticken, jedoch bin ich froh, dass es meistens nicht zu einer Ausführung kam. Meistens. Denn meine Liebe zur Literatur und Klassik ließ mich einmal meine Stimme erheben.
Dramen Theorie. Sie machte mich wahnsinnig. Einteilung in bestimmte Akte, Anpassung der Charaktere, Handlungsverläufe – die einzige Einschränkung des künstlerischen Genies, die dermaßen unterschwellig funktioniert.
So in etwa fiel auch mein Kommentar aus, als mein Lehrer uns an das Thema herantasten wollte.
Ungeachtet des roten Kopfes meines Lehrers indoktrinierte ich weiter, bis selbst meine Klassenkameraden glaubten, ich hätte recht.
Meine Meinung wurde jedoch schneller zerstört als die Nerven der Lehrer. Aber wieso? Weil sie es so gelernt haben? Weil ein unglaublich alter Grieche der Langeweile unterlag und sich darauf verstand eine Theorie über eine Kunst zu verbreiteten, die Kunst selbst einschränkt? Vielleicht.
Die Zeit jedoch zeigte, dass diese Theorien, die man wohlgemerkt standartmäßig in der Schule lernt, von Schriftsteller zu Schriftsteller über den Haufen geworfen, neu erfunden und ins Irrationale getragen wurde. Also, wieso nicht? Wieso nicht sagen was man denkt, was richtig sein KANN, was revolutionär sein kann. Wegen einer 4 im Endjahreszeugnis, die die Folge einer in den Sand gesetzten Prüfung war, da ich vehement meine ,,lächerliche“ Meinung vertrat, und einigen Absagen mehr oder weniger renommierten Zeitungen. Vielleicht deswegen.
Doch sie hatten recht. Den Weg, den sie mir bereitet hatten ist besser, könnte nicht besser sein. Denn zum Glück erkannten sie mein Talent für Zahlen und für Computer, Daten und Anwendungen. Damit kann ich mir heute mehr leisten als viele Autoren oder Redakteure. Vielleicht mehr als eine ganze Redaktion. Vielleicht.
Bin ich glücklich? Vielleicht.
Samstag, 4. April 2009

http://elearning.zhaw.ch/moodle/file.php/1416/konsum1947.jpg
Die autonome soziale Dysfunktion mit endogener Indoktrinierung
Kurz: ASDEI (da diese Begrifflichkeit im folgenden Artikel häufiger verwendet wird, sowohl als Bezeichnung für sich selbst, als auch für Subjekte, ziehe ich es vor, mit einer abgekürzten Fassung weiter zu arbeiten)
Die aktive, persönlichkeitsverändernde Wirkung, eines uns fremden Subjekts, auf unsere Individualität.
Vorrede
Zunächst möchte ich einmal vormerken, dass ich weder den Menschen an sich, noch seine Attribute in egoistischem Bezug verurteile. Ich spreche ausschließlich von der Indoktrinierung anderer Menschen, Kulturen oder Berufungen.
Der Mode-Wahn und die andauernde Trendgeilheit eines jeden Menschen steht hier im Mittelpunkt. Wir streben einem Trugbild hinterher, dass für uns weder metaphysischen Sinn, noch Nutzen enthält.
1 – Übermittelung, Aufnahme, Verarbeitung
Medien – das einzige Mittel, mit dem man der heutigen Mode und Kultur folgen kann. In diesem Fall ist es jedoch egal ob Yellow-Press oder Infotainment anderer Natur, wir kommen nicht mehr um Tratsch und Klatsch-Nachrichten herum. Beispielsweise gibt es allein im Fernsehen mehr Sendezeit für Promis und deren neuesten Orgien oder Handtaschen-Hunde, als für Nachrichten, Kunst, Kultur oder sonstiges was Bestand hat.
Die zentrale Aussage dieses Abschnittes beschreibt unsere Abhängigkeit und die Abhängigkeit der Medien von unserem Konsum – dem ewigen verfolgen unserer geliebten Sternchen.
Ich will an dieser Stelle nicht einmal auf die Idee kommen zu fragen, wie viele Menschen dem Star-Wahn folgen. Das Ergebnis würde mich erschüttern. Doch wie schon oben bemerkt Ziele ich hier nicht auf eine kollektive, noch auf eine konsumentenbetreffende Banalität ab, sondern greife das Übel an der Quelle an: Wieso nehmen wir diese Nachrichten mit dermaßen immenser Gewichtung auf, und richten uns danach?
Selbstverständlich hat jedes Individuum ein Idol an dem es sich aufbaut, orientiert und das es bewundert. Doch lässt man seine eigenen Ideale aus den Augen und eifert nur noch dem Ziel nach, zu dieser Person oder deren Attributen zu gehören, steigert sich Eifer zu Wahn. Man lässt sich unbewusst so stark von dem absurden ,,Richtigen und Guten“* affizieren, dass die Scheinwelt in der man sich schließlich befindet wie ein Labyrinth scheint. Diese Scheinwelten sind, dank Medieneinfluss und Leichtgläubigkeit, ausschließlich auf einer bröckelnden Fassade aufgebaut.
Das beste Beispiel ist hier die Schlagzeile von Chris Brown, der seine Freundin durch physische Gewalt ins Krankenhaus brachte (ich entschuldige mich für den Begriff ,,Schlagzeile“ und schäme mich selbst ein wenig, dass ich darüber informiert bin). Wahrscheinlich niemand, insbesondere nicht seine Fans (hier möchte ich anmerken: Fan= Fanatiker, was wohl noch nie etwas Gutes war), ahnten, dass er zu etwas derartigen fähig ist. Eine Scheinwelt bricht zusammen. Hier muss sich das Individuum, oder ASDEI (hier wird der obige begriff für ein Subjekt verwendet, da ich den Menschen oder ,,Fan“ als vom Subjekt indoktriniert empfinde), entscheiden, ob es die Tatsachen totschweigen, oder sein eigenes Idol aufgeben soll. Letzteres würde bedeuten etwas abzubrechen, was ihn immer aufgebaut hat.
Im übertriebenen Sinne wäre es vergleichbar mit der Erkenntnis die falsche Religion gewählt zu haben.
*Die Begriffe ,,richtig“ und ,,gut“ lassen sich in verschiedene Illokutionäre Rollen Gliedern, auf die ich hier nicht ausführlich eingehen möchte, da die Begriffe aus der Perspektive des indoktrinierenden Faktors gesehen werden. Prinzipiell ist alles Richtige oder Gute in diesem Fall ein unbedingtes und nichtbedingte Gebot. Beziehen wir es auf einen deontischen Fall, so würde ein Gebot lauten: Du sollst gut aussehen/um jeden Preis. Kausalität und Einschränkungen werden nicht beachtet - das Gebot ist weder bedingt, noch unbeschränkt. Das ,,gut aussehen“ stellt daher für das Individuum einen kategorisch guten Wert dar.
2 – Indoktrinierung des Subjekts
Ohne dass die verschiedenen Parteien es beabsichtigen werden wir simultan von mehreren Fronten angegriffen. Medien sind das Mittel dieser Beeinflussung, doch es sind andere Faktoren, die Ausgangspunkte für eine Gehirnwäsche darstellen. Ich denke, es ist unnütz zu erwähnen das Geld und kommerzielles Engagement der Knotenpunkt allen Handelns in dieser Beziehung ist. Wieso sollten Persönlichkeiten wie Justin Timberlake oder Gwen Stefanie ein Modelabel ins Leben rufen, das unzählige Teenager heranlockt.
Gleichzeitig setzen die Idole der Menschen mit ihren Handlungen und der Anpreisung ihrer Eigenschaften einen Maßstab für alles Gute. Es ist weitestgehend nicht beabsichtigt und geschieht automatisch. Natürlich zieht es den Nutzen mit sich, dass mehr in dieses Interesse, seinem Idol ähnlich zu sein investiert wird.
Die Prägung des Einzelnen wird erheblich durch Gruppeneinfluss verstärkt. Denn wo sich ein Trend festsetzt gibt es immer eine Gruppe, die als erste diesem Trend folgt. Da der Mensch die nervige Eigenschaft hat, größtenteils von einer Gruppe abhängig zu sein, bzw. das ewige Bedürfnis nach Liebe, Anerkennung und Freundschaft hat, wird der Trend gleichzeitig Voraussetzung für Erfolg und Glück. Man könnte es Gruppenzwang nennen, doch ich will vorsichtig mit diesem Begriff umgehen, da er das erste ist, was man in den Raum wirft wenn sich ein Jugendlicher in irgendeiner Form anders verhält. Ich beschreibe es lieber als einen Drang oder Wunsch, von einer Gruppe bewundert zu werden, die in gewisser Hinsicht einen größeren Wert bei Menschen darstellt und daher auch großen Einfluss hat. Hier geht es nicht darum zur Gruppe zu gehören, sondern für die Gruppe etwas Bewundernswertes darzustellen. Etwas oder jemandem gefallen zu wollen, kann etwas anderes sein als wie etwas sein zu wollen. Andererseits will man in manchen Fällen wie etwas sein, um etwas oder jemandem zu gefallen, was für mich der eigentliche Gruppenzwang ist.Ein Bespiel hierfür wäre, wenn ein Mädchen, dass Techno hört, Jungs mag, die Rock hören, hört man Rock und nicht Techno. Man will gemocht werden und nicht dazugehören.
Eine andere, etwas kompliziertere Theorie ist die, der absurden Kausalität. Sie setzt voraus, dass jedes Individuum in einer Beziehung, wenn sie auch noch so banal ist, konform sein muss. Das heißt: Nonkonformismus ist ausgeschlossen. Ein Individuum wird allein durch eine allgemeine, bewundernswerte Einstellung indoktriniert. Bsp. ,,Mir ist egal was andere denken“. Diese Meinung basiert in besagter Theorie auf dem allgemeinen Wert der Unabhängigkeit und des Selbstdenkens. In dieser Form wäre der angestrebte Nonkonformismus ein Resultat aus Konformismus. Deontisch lässt sich die Theorie analysieren mit der Formel ,,Sollen impliziert Können“, wonach der Nonkonformismus allein möglich wurde durch heteronome Werte.
So ist das Gebot
,,Du sollst selbstdenken!“
Paradox, da das Gebot nicht autonomer Natur ist.
Meiner Meinung nach ist die Voraussetzung für Nonkonformismus eine totale Unabhängigkeit von Zuneigung und dem Willen, heuristisches Wissen zu erstreben.
3 – Auswirkung/Expression
Das indoktrinierte Individuum ist sich dieser Tatsache natürlich nicht bewusst, andernfalls wäre eine Beeinflussung gänzlich absurd, da ein Mensch sich niemals gerne dermaßen Beeinflussen lassen möchte, dass eine Persönlichkeitsveränderung bemerkbar wird. Langsam entwickeln sich Stolz und Idealismus in Bezug auf den Trend den man verfolgt und sein Eigen nennt. Umso schwerer wird es zu akzeptieren, dass man nur ein winziger Teil des Ganzen ist und genauer gesehen eigentlich trivial ist. Was unternimmt man also, um zu verhindern, dass alles woran man sich aufbauen kann in die Brüche geht? Man sucht sich Mitstreiter. Versucht dass woran man sich festhält, beständiger und legitimer zu machen. Jeder Zuspruch wird zu einem weiteren Erfolgserlebnis und stärk das Selbstbewusstsein. So finden sich Freunde und Feinde, und im schlimmsten Fall wird man etwas, dass man nie sein wollte.
Die eigentliche Auswirkung ist aber, dass der Trend eine Bedingung für ein soziales Umfeld ist, und nicht mehr ein Umfeld Bedingung für einen Trend. An diesem Punkt versucht man andere zu indoktrinieren, nur um die Richtigkeit der Handlung und den Sinn der Trendverfolgung zu bestätigen oder zu legitimieren.
Wer entsprechenden Wellen nicht folgt ist mehr oder weniger ein Außenseiter – nicht unbedingt aber in den meisten der Fälle. Somit wird Konformismus eine Voraussetzung für ein soziales Umfeld und Anerkennung.
Das beste Beispiel für diese ganze Indoktrinierung sind Shows wie ,,Germanys next Topmodel“, ,,Kaders Girldcamp“ und unzählige andere.
Sonntag, 11. Januar 2009
Nahostkonflikt?

Mir reicht das zwar nicht völlig als Aussage zum Konflikt, es zeigt aber die Dimension des momentanen Konfliktes.
Wer mit der völligen Vernichtung eines Volkes droht (Hamas) und dabei die eigene Bevölkerung in Gesiselhaft nimmt, braucht über entsprechende Gegenmaßnahmen nicht klagen.
Die Hamasführung im Gazastreifen verschanzt sich und agiert bevorzugt in Kliniken und Schulen.
Induktionslügen
Hamas schiesst wieder aus Schule
bitte die Links beachten und anschauen!
Wer wissen will wie ein Bürgerkrieg aussehen kann, zumal die Gründe hierfür in aussereuropäischen Vorgängen liegen, braucht sich nur Berichte zu Demos in Europa zur gegenwärtigen Lage in Nahost anschauen.
Happy New Year