Dienstag, 3. Juni 2008

Legende


Ein angeblich selbstloser Mensch, entstammte er einer gesellschaftlich wie finanziell wohlsituierten südamerikanischen Familie. Bei einer Reise durch diesen Kontinent lernte er die Kehrseite der Medaille kennen und beschloss daran etwas zu ändern.


Als "Volksbefreier" befreite er viele Volksangehörige von der Bürde ihrer irdischen Existenz.

Jahrzehnte nach seiner Ermordung/Hinrichtung ist er auferstanden als Kultheld einer emotional und durch Konsum "verwahrlosten" Jugend der westlichen Hemisphäre.
Harte Worte, o.k.

Wer ist dieser Held?
Was war seine wahre Motivation, was erreichte er und vor allem woher kam das Geld für seine Unternehmungen.
Denn Investoren haben immer eigene Interessen.

7 Kommentare:

Alexander hat gesagt…

Tja leider kann man diese "Legende" wie Du es nennst nicht mehr fragen was den seine Beweggründe wahren und wie er es finazieren konnte. In dieser Hinsicht können wir uns nur auf die "erzählte" Geschichte stützen oder aber darüber nachdenken wie es wirklich war, was keine Anspielung darauf sein soll das diese Geschichten nicht stimmen. Etwas wahres wird schon dran gewesen sein. Aber ich denke mal genau das ist der Grund warum das diesen Post gemacht hasst. Was stimmt eigentlich davon. Wenn wir sterben und Freunde erzählen rum das wir Deutschland vor einem Terroranschlag gerettet haben, sind wir dan auch Helden? Wahrscheinlich nicht, wäre auch zuschön.

Ich denke das unsere "Legende" rein zufällig vor Ort war und unbeabsichtigt mitgemischt hat. Wie er das finanzieren konnte weiß ich natürlich nicht, bzw. ich habe keine Vermutung. Vielleicht war er ja Teilzeitjober. :D

MfG A.K

phil hat gesagt…

Es scheint fast so, als wenn man diesen armen Burschen als einen Pseudohelden darstellen will.
vor allem wenn man an der Stelle angelangt ist, an der beschriben wird, dass Investoren immer einen Eigennutzen anstrebten.

Vielleicht war dieser Eigennutzen bezogen auf seine frühe Astmaerkrankung - von der ich aus einem Referat weiß - an der er litt, und der Wunsch eben solche Krankheiten in einem Land wie Kuba, durch eine vom Staat finanzierte Krankenkasse, zu verhindern, sodass Mensche mit kleineren Gehältern, keinen medizinischen Nachteil haben.

Doch da Kuba von Fidel regiert wird, und der Kommunismus nicht unbedingt die beste Form der Politik ist, ist es fraglich ob sich der ganze Aufwand gelohnt hat.

Mit freundlichen Grüßen
Philipp S.

derSelberdenker hat gesagt…

Er war aber kein kubanischer Staatsbürger.
Mitwirkend beteiligte er sich an Umerziehungsmaßnahmen des Volkes in Lagern und der Tötung von Grundbesitzern und anderen seiner Ideologie nicht nahestehenden Personen.
Selberdenker

Alexander hat gesagt…

Gibt es dafür den auch stichfeste Beiweiße?

derSelberdenker hat gesagt…

#alexander

Biografie-Recherche
Bücher von Journalisten
etc.
Klar ist: auf seiner Motorradreise durch Südamerika sah er viel Elend der einfachen Bevölkerung.
Diese stand in krassem Widerspruch zum unermesslichen Reichtum der Landbesitzer und der politischen und militärischen Klasse.
Diese Ungerechtigkeiten wollte er bekämpfen.
Die Frage ist ob der Zweck auch die Mittel heiligt.

philipp hat gesagt…

@ selberdenker

Etwas anderes habe ich ie behauptet.
Ich hinterfragte den ,,Helden" selbst als ich davon hörte, wie er seine Ideologie versucht durchzusetzen...
Trotzdem finde ich allein der Wunsch oder der Versuch ein ganzes Land zu verbessern, ist bemerkenswert. Ich würde fast behaupten er sei soetwas wie ein Parallel Part zu Hitler. Beide versuchen die Welt zu verändern, der eine zum Guten der, andre zum Schlechten (aus Hitlers Perspektive anders aber wen juckts). Auf jedenfall gingen beide über Leichen - Hitler über logischerweise mehr - und letztendlich wurde Kuba ein (etwas) besseres Land und Deutschland musste neu aufgebaut werden. Das verdeutlicht vielleicht das jeder ein Mittel braucht um den Zweck zu erfüllen. Die Frage ist für wen dieser Zweck vorteilhaft ist.

Phil

philipp hat gesagt…
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